veranstaltung abgesagt - neuer termin steht noch nicht fest!
Das Werk der in Buenos Aires geborenen und in frankfurt am main lebenden plastischen Künstlerin,
die zudem als Schriftstellerin und Psychoanalytikerin wirkt, umfasst zwei unterschiedliche Reihen,
die wie im Solo eines Musik-instruments dieselbe innere Musik in aufeinanderfolgenden Modulationen
aufweisen. Dies sind einerseits ihre kleinen, leichten Aquarelle, Fragmente aus Momenten und
Erinnerungen. Die Kritiker beschrieben sie als “Wasserfarben, in denen die subtile Zartfühligkeit
der japanischen sumi-e-Technik (Tuschemalerei) durch gewandte Striche und lebendige Farben zum
Tragen kommt”. Im Gegensatz dazu präsentiert sie Akrylwerke beträchtlichen Gefüges, großflächige
Stoffe, die unter der ersten Oberfläche ein unaufhörliches Gemurmel und Veränderungen im Atemstrom
zeigen, als ob sich auf einem Palimpsest aus Wasser Farbe absetzen würde. Fern eines grundlegenden
Chromatismus spielt sie mit eben diesem: von der Anmut bis hin zu einem dramatisch-gestischen
Ausdruck.
Im t-raum stellt sie ein Ensemble von Aquarellen und Akrywerken aus, die den Blick des
Zuschauers berühren. Es sind plastische Fabeln, die sich wie Abschnitte einer endlosen Erzählung
lesen lassen.
Marta Kapustin, die bis dahin als Dichterin und Schriftstellerin bekannt war, begann 1997,
als sie nach einem langen Aufenthalt in Mexiko in ihr Heimatland Argentinien zurückkam, Unterricht
in Malerei zu nehmen. Sie hatte nie zuvor gemalt. Ihr Lehrer beschrieb sie als jemanden, der wie zu
einer lange erwarteten Verabredung mit der plastischen Kunst erscheine und “... sich mit
überraschender Freiheit in den Ritus einfindet, indem sie Farbe mit großer Gewandtheit verbindet,
um ein Werk zu schaffen, das sich durch Stärke und Schlagkraft auszeichnet”. Zwei Jahre später
zeigte sie ihre Werke in ihrer ersten eigenen Ausstellung in der Galería Clásica y Moderna in
Buenos Aires.Marta Kapustin hat in Argentinien, Mexiko, El Salvador und Deutschland
ausgestellt. Der t-raum freut sich sehr die Künstlerin für eine Ausstellung in seinen
Räumlichkeiten gewonnen zu haben, zumal Argentinien im Oktober gerade als gastland auf der
Frankfurter Buchmesse vertreten war.
wie zu den vernissagen im t-raum üblich dürfen die gäste auf eine kleine
überraschungsperformance gespannt sein.
veranstaltung abgesagt - neuer termin steht noch nicht fest!
|