„Es gibt Maler, welche die Sonne in einen gelben Fleck verwandeln. Es gibt aber andere, die dank
ihrer Kunst und Intelligenz einen gelben Fleck in die Sonne verwandeln.“(Pablo Picasso)
Im Vorfeld der Offenbacher Kunstansichten 2011 findet bereits am Dienstag, dem 10. Mai um 19.00
Uhr die Ausstellungseröffnung „Zeichen der Zeit“ von Claudia Weber im t-raum an der Wilhelmstraße
13 statt. Wie zu den t-raum-Vernissagen üblich wird es auch diesmal eine
Überraschungs-Textperformance geben.
Claudia Weber ist seit 2001 regelmäßige Teilnehmerin der Kunstansichten und Mitglied in den
Kunstvereinen BOK (Bund Offenbacher Künstler) sowie im Kunstraum Mato Offenbach. Ihre Bilder
entstehen ohne Vorzeichnung als Prozess, der ein ständiges Zwiegespräch zwischen dem Gestalter und
seinem Bild erfordert. So wie ein Komponist Ton für Ton zu einer Melodie zusammenfügt, fügt sie
Farben und Formen zu einem harmonischen Ganzen. Malen an sich bedeutet für sie nicht ein Schaffen
von Abstraktionen von der Natur. Landschaften und Gegenstände inspirieren sie in erster Linie wegen
ihres formalen Gehalts. Farben, Linien, Spannung zwischen Linien und Flächen, Komposition - dies
sind die Dinge, die für sie im Prozess des Malens herausragende Bedeutung erlangen. Die Künstlerin,
die sowohl in Frankfurt Kunstpädagogik studierte als auch ein Gaststudium an der Offenbacher
Hochschule für Gestaltung absolvierte, beschäftigt sich in ihrem Schaffen gerne auch mit
archaischen Kunstformen, z.B. mit der Höhlenmalerei oder der Kunst der Aborigines, da diese
zeichenhaft und symbolisch sind und damit eine auf das Wesentliche reduzierte Bildsprache
beinhalten. In unserer Welt der Text- und Bilderflut bilden diese Formen quasi Gegenpole, die
inhaltliche Dimensionen enstehen lassen, die der Betrachter sehr persönlich interpretieren kann.
Bisweilen erfindet die Künstlerin dabei auch eigene Zeichen und Symbole.
Im t-raum sind zur Vernissage und zu den Kunstansichten Acrylgemälde, Materialcollagen und
abstrakte Landschaften zu sehen, die Claudia Weber mit erfundenen und archaischen Symbolen
und Zeichen früherer Kulturen kombiniert. Claudia Webers künstlerische Vita reicht von einer
umfassenden Ausstellungspraxis (u.a. Kunsthalle Schirn in Frankfurt) bis zu Lehraufträgen
an diversen Schulen und Jugendkunstschulen.
Die Ausstellung ist während der Offenbacher Kunstansichten 2011 zum Rundgang (Samstag, 14.05.
von 15.00-21.00 Uhr; Sonntag, 15.05. von 12.00-20.00 Uhr) sowie zu den Veranstaltungen des
t-raum und nach Vereinbarung zu besichtigen.
weitere Infos oder anfragen unter: 069 80108983 oder per Mail an
info@of-t-raum.de
mehr von claudia weber auf der homepage des bok:
www.bok-of.de
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 "Winterlich" , 60 x 125 cm, Acryl, Pigment auf Leinwand
 "Hommage an Lascaux I", 80 x 120 cm, Acryl, Kreide auf Leinwand
 "Hommage an Lascaux II", 80 x 120 cm. Acryl, Kreide auf Leinwand
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